Craniosakraltherapie
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Faszien und Funktionelle Osteopathie

 

Die klassischen Kombinationen

VISZERALE OSTEOPATHIE

CRANIOSAKRALE THERAPIE




Viszerale Osteopathie

Wer es stark vereinfacht formuliert sehen möchte: Viszerale Osteopathie eröffnet den Weg zu einer ganz anderen Seite des Patienten  -  der Vorderseite. Wir nennen es somato-viszerale Interaktion, wenn wir gezielt mit der Wechselwirkung zwischen dem kollagenen Bindegewebe des Bewegungsapparats und dem des Organsystems arbeiten. Bei cura lernen Sie die in der Physiotherapie- und der Naturheilpraxis erprobten viszeral-osteopathischen Techniken und die wesentliche funktionelle Anatomie, um über die Behandlung der Organe gerade die sonst therapieresistenten Beschwerden und Schmerzen des Bewegungsapparates Ihrer Patienten zu behandeln. Bei uns bedeutet Ganzheitlichkeit nicht nur die Einheit von Körper, Seele und Geist zu erfassen, sondern unsere Patienten ganzheitlich zu behandeln, also z.B. auf struktureller Ebene das Bindegewebe des Bewegungsapparats, des Nervensystems und der Organe in ihrer inneren Verbindung zu behandeln.

Allgemeine viszerale Kursinhalte

  • Funktionelle Viszerale Anatomie, Physiologie, Organmotilität und -mobilität
  • Entsprechungen innerer Organe und äusserer Segmente des Bewegungsapparates
  • Das Konzept der osteopathischen Läsion
  • Viszerale Écoute-Techniken in Diagnose und Behandlung
  • Vom Umgang mit Narben und Störfeldern -  thorakale und pelvikale Techniken

FASCIATHERAPIE

Die Behandlung der Faszien des Bewegungsapparates betrifft den gesamten passiven Bereich des bindegewebigen Bewegungsapparates. Es ist sozusagen die Funktionelle Manuelle Medizin und somit unter anderem auch eine ideale Fortbildung für ausgebildete Manualtherapeuten. Früher waren die Faszien eher uninteressant - eine Art „Biomüll“. Bis heute schenkt man ihnen noch viel zu wenig Beachtung  in den Anatomie-Atlanten. Mittlerweile ist ihre zentrale Bedeutung in der Spannungsverwaltung mit ihren möglichen pathogenetischen Konsequenzen jedem Praktiker und Therapeuten „irgendwie“ bekannt. Dieses „irgendwie“ durch eine anschauliche Funktionelle Anatomie, Fasziale Physiologie, das Kennenlernen der Dysfunktionellen Spannungszusammenhänge sowie die Unterrichtung in den elegantesten klassischen und modernen Faszientechniken zu ersetzen, ist bei c-u-r-a seit über zehn Jahren der erprobte Fokus ihrer Lehrtätigkeit.


Allgemeine Kursinhalte Faszientechniken

  • Fasziale Anatomie und Physiologie
  • Differenzierung geeigneter Behandlungstechniken für verschiedene Gewebe
  • Parietale Faszien-Techniken für das Gesamtspektrum orthopädischer Indikationen
  • Écoute-Techniken in Diagnose und Behandlung
  • Systematisierte Funktionelle Anatomie



Myofascial Release

Direkte Faszientechniken bilden eine moderne Herangehensweise an muskuloskelettale Herausforderungen. Sie haben sich gerade in den letzten Jahrzehnten zu einem wichtigen Baustein der Osteopathie entwickelt und gleichzeitiig aus dem Rolfing heraus zu einer eigenständigen Therapieform, nämlich den strukturell integrativen Faszientechniken entwickelt.  Was heisst das? Die körperliche Gesamtstruktur sollte immer ein ausgeglichenes  Spannungsmuster aufweisen, um bestmöglich funktionieren, also sich bewegen zu können. Diese Balance der Spannung wiederherzustellen und somit dem Patienten zu dienen, wieder zu einer Ganzheit zurückkehren zu können, die manchmal verloren gegangen erscheint, ist eine Aufgabe, die eine verfeinerte Palpation, ein tiefes Verständnis von faszialer Anatomie und ein feines methodisch-technisches Repertoire voraussetzt. Das meiste davon ist erlernbar. Das ist die Aufgabe von uns Dozenten, hier in der Schweiz z.B. Christian Müller. Die entsprechenden Hände, um dies feinfühlig und mit viel Ruhe und Sammlung auf Ihre Patienten hin anzuwenden, haben Sie. wir freuen uns, Sie darin zu unterweisen.

Nicht nur im orthopädischen Bereich sondern generell bei der Neu-Formung der vernetzten Gestalt des Patienten bieten Faszientechniken des MFR (Myofascial Release) unmittelbare Einflussmöglichkeiten: der Körper hat eine höhere Plastizität, als meist angenommen. Wichtig ist die feine Umsetzung der berührenden Wahrnehmung des Gewebes, denn Release bedeutet etwas anderes als plumpe Dehnung, der Release geschieht von innen heraus, wenn Ihr Patient und sein Bindegewebe dafür bereit sind sich zu lösen und somit wirklich zu entspannen, um dann wieder eine Wohl-Spannung zu finden.